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Die Verpackungsindustrie arbeitet heute mit immer höheren Liniengeschwindigkeiten, steigenden Taktzahlen und engeren Prozessfenstern. Förderrollen, Antriebsrollen und Beschichtungen stehen dabei unter permanenter dynamischer Belastung.
Und trotzdem wird die Werkstoffauswahl bei PU-Rollen häufig auf eine einfache Shore-Härte reduziert.
Das ist technisch zu kurz gedacht.
In Verpackungsanlagen übernehmen PU-beschichtete Rollen mehrere Aufgaben gleichzeitig:
Die Anforderungen unterscheiden sich drastisch zwischen:
Gegossenes Polyurethan bietet hier entscheidende Vorteile gegenüber klassischen Gummimaterialien:
Doch diese Vorteile wirken nur dann, wenn das Material systematisch ausgelegt wird.
In der Praxis treten häufig folgende Probleme auf:
Ursachen sind meist:
Ein 92 Shore A Material kann perfekt funktionieren – oder innerhalb weniger Monate versagen.
Der Unterschied liegt in der Anwendung.
Das Neu-Beziehen von Rollen mit gegossenem PU ist kein Standardprozess. Entscheidend sind:
Gerade in Hochgeschwindigkeitsanlagen entscheidet die Kombination aus Materialrezeptur und mechanischer Präzision über Wirtschaftlichkeit.
Stillstandskosten übersteigen in der Regel die Materialkosten um ein Vielfaches.
Deshalb beginnt professionelle Rollenbeschichtung nicht beim Guss – sondern bei der Analyse der realen Belastung.
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